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Kirstin Schwab sitzt auf dem Sarg und feiert Geburtstag.
Am 10.11.2017 09:17:25 schrieb Anna Maria Krassnigg
 
Am Ende des furiosen Solos Kirstin Schwab sitzt auf dem Sarg und feiert Geburtstag erfahren wir, dass eine der Selbstbezeichnungen der Protagonistin sie als „kleine Frau mit tiefer Stimme“ beschreibt.

Nun, wer den Abend erlebt hat, erkennt die Untertreibung. Hier wütet, leidet, entlarvt und unterhält auf´s Beste eine große darstellende Künstlerin mit einem gleichermaßen leichtfüßigen wie tiefen Text.

Die Autorin und Schauspielerin Kirstin Schwab beweist: der denkenden Schauspielerin, die nicht bedient und sich von keiner Institution bedienen oder zurichten lässt gehört die zeitgenössische Bühne - oder sollte sie gehören. Dieser Abend sprengt alle Hierachien und Zuordnungen, auch solche, welche Schwab lustvoll aber auch betroffen machend seziert. Der kleine große Abend über Theater, Widerstand, Lust, unerschöpfliche Energie und die wirklich wesentlichen Fragen könnte überall mit Gewinn stattfinden. Derzeit tut er es an der Drachengasse. Man renne dorthin!!!! 
 
 
Grooming
Am 10.11.2017 09:16:22 schrieb Isa Sv. via facebook
 
Das hat ziemlich tief gesessen. Ich wünsche dem Stueck und der drachengasse noch viele Menschen, die dem "Kaninchen" hinterherfolgen. 
 
 
Grooming
Am 10.11.2017 06:08:18 schrieb Martin Drucker
 
Erst lässt sich das Stück ein bisschen seicht an: Böser Lüstling verführt unschuldiges Mädchen; dann nimmt es allerdings immer mehr Fahrt auf und schaukelt sich hoch, bis zum rätselhaften Schluss.
Eine auf jeden Fall sehenswerte und in diesem kleinen Rahmen auch sehr intensive Stunde! 
 
 
Kirstin Schwab sitzt auf dem Sarg und feiert Geburtstag.
Am 08.11.2017 11:01:34 schrieb Doina W. via facebook
 
Unbedingt sehenswert!! Völlig überraschend. Poetisch und witzig zugleich, mit scharfer Analyse u philosophischem Tiefgang, dennoch spielerisch, leicht, direkt und von großem persönlichen Mut u innerer Freiheit beseelt! - lasst Euch verblüffen! 
 
 
Arme Gerechtigkeit, liegst im Bett und hast kein Kleid!
Am 24.10.2017 09:43:08 schrieb Milica J. via facebook
 
....wahnsinnig tolles Stück-sehr sehenswert.... von <3 empfohlen.... endlich mal die Wahrheit über "Gerechtigkeit und Politik" auf eine andere Weise!!! 
 
 
Arme Gerechtigkeit, liegst im Bett und hast kein Kleid
Am 22.10.2017 09:07:25 schrieb Karin Koller
 
Oh weh, vor lauter Begeisterung habe ich zu eilig geschrieben. Korrektur: "...sich dem Jetzt zu stellen... und..."dass ich gerne wieder zu ihr greifen möchte"  
 
 
Arme Gerechtigkeit, liegst im Bett und hast kein Kleid
Am 22.10.2017 08:59:10 schrieb Karin Koller
 
Ich bin nachhaltig beeindruckt. Das mit soviel Witz, Ehrlichkeit, Verspieltheit gewagt wird sich mit dem Jetzt zu stellen finde ich beglückend. Im Nachhinein würde ich gerne an bestimmte Stellen zurückgehen können, sie mir noch einmal ansehen noch einmal zuhören - diese Inszenierung ist so dicht, dass gerne wieder zu ihr greifen möchte um reinzuschauen und reinzuhören. BRAVO! 
 
 
Arme Gerechtigkeit,liegst im Bett und hast kein Kleid!
Am 16.10.2017 15:17:55 schrieb Gunhild Brössler
 
Ein unglaublich gutes und inhaltsvolles Stück mit raffinierten Sprachspielen und einer absolut gelungenen Performance auf der Bühne! Wir waren begeistert und würden das Stück sofort noch einmal ansehen, weil es dabei soviel zu entdecken und reflektieren gibt! Ganz großes Lob an die Schauspieler und viele Grüße aus München! 
 
 
Arme Gerechtigkeit
Am 11.10.2017 16:39:48 schrieb Helene
 
Gratuliere zu dieser tollen Produktion! Nimmt spritzig witzig wiff den Zeitgeist auf die Schaufel, hab mich sehr amüsiert. Und den Schluss find ich absolut genial. Hab mich ganze Zeit gefragt, wie ihr diese tour de force am Ende toppen wollt. 
 
 
Arme Gerechtigkeit, liegst im Bett und hast kein Kleid!
Am 10.10.2017 14:45:26 schrieb Lilith Lucia Heike Metz
 
"Arme Gerechtigkeit, du liegst im Bett und hast kein Kleid!" - eine beglückende, inspirierende, intelligente, scharfsinnige, lust- und freudvolle Offenbarung im Theater Drachengasse, rasend schnell, wortreich und doch durch und durch verständlich - schlicht genial!!! - inszeniert von Franz-Xaver Mayr und Korbinian Schmidt, Dramaturgie Moritz von Schurer.

Den grandiosen SchauspielerInnen Nehle Breer, Karola Niederhuber und Nils Rovira-Munoz hängt man gebannt an den Lippen, wenn sie über die Welt und ihr Leben reden, es auskotzen mit einer Sicherheit, einer Bestimmtheit, des öfteren in gleichgeschaltetem Chor und doch verschieden, mit Begrifflichkeiten wie "Gerechtigkeit" (sic! 😉) verwirrt und doch studiert um sich werfen. Eine Anhäufung von Wissen, doch vor lauter Wissen weiß man nichts. Denn man HAT doch studiert (und das in aller Herren Länder, an den besten Universitäten!), doch kapiert hat man nichts, vor lauter Strebern.

Denn das, was fehlt, um zu kapieren, um wirklich zu verstehen, um Neues daraus zu schaffen, das fehlt fürwahr: Die Lust, das Interesse, die Begeisterung, der Sinn.
Denn wir alle lernen nur mehr, um in einer ungewissen Zukunft endlich viel, viel Geld zu verdienen, um dem Konsum frönen zu können, und wenn es nur darum geht, sich neue Kleider zu kaufen.
Des Kaisers neue Kleider, denn man bleibt nackt und ungeliebt und ungesehen. Und ohne Job. Denn man kann ja nichts - selbst WENN man von einer Eliteuni kommt. Und dann gesellt sich noch der Verwöhn-Faktor hinzu, denn wir sind verwöhnt. - Aber nicht und nie gefordert, WIR zu sein.

Immer wieder frage ich mich beim Zusehen: Bin das ich, was ich hier sehe? Bin das wirklich ich? Ich bin es und in Wahrheit auch doch wieder nicht.
All das, was dieses Stück beschreibt, was sie erzählen mit alten Worten, Floskeln, ja, selbst Zitaten aus dem Internet (allein der Titel stammt daraus) - allein der Titel beschreibt unsere Gegenwart: Menschen aus dem reichen Westen leiden unter Burnout, Depressionen, sie jammern ohne Unterlass, sie hätten nichts anzuziehen - obwohl der Kleiderschrank überquillt... - Großartig auch die Kostüme, die Ausstattung, die Videos, Licht und Ton!!! (Johanna Mitulla, Inga Schra, Nela Pichl, Hannes Stockinger, Sarah Maringer, Martin Schwab)

Und die vielzitierte "Gerechtigkeit"?
Sie ist - wie so viele Begrifflichkeiten unserer (schönen, neuen) Welt (vgl. diverse [höchst aktuelle] Wahlkampf - Plakate und Diskussionen!) - in aller Munde und hat doch die eigene Stimme verloren.
Blind wie eh und je, ein hohles, nacktes Nichts, erhebt sie sich aus ihrem Schlafe und erwacht doch kaum zu wahrem Leben. Erhebt sie doch einmal die dünne, hohe Stimme, so bleibt sie trotz der Schrille ungehört, wird zugedeckt, erstickt und abgeschoben.

Mit diesem Stück hat das Team den Nerv der Zeit getroffen, tief im Herzen, und das mit all dem, was unser Gesellschaft abhanden gekommen zu sein scheint:
Überquellende Lust, überbordende Freude, tiefes Interesse, sprühende Begeisterung und der ehrliche Wunsch, nach dem Finden eines Sinns.

Solche Stücke will ich sehen, solchen Künstlern will ich zuhören, mit solchen Menschen will ich leben und arbeiten.
Weil sie mich inspirieren. Und das auf höchst amüsante und gekonnte Weise.

Was also ist Gerechtigkeit?
Für mich: es allen Menschen zu vergönnen aus ganzem <3 , diese überquellende Lust, die überbordende Freude, ein tiefes Interesse für etwas, das ich liebe, die sprühende Begeisterung und das Finden eines Sinns im Leben und das Zu-sich-SELBER-Finden zu ERLEBEN.
Das wäre zumindest ein Anfang. :)

Gehet und sehet es Euch an! Dieses Stück, das hoffentlich rund um die Welt gehen wird!!!
Sie haben es verdient, gehört und gesehen zu werden.
Wenn sie dann auch noch verstanden werden, sind wir auf dem Weg zu einer möglichen Gerechtigkeit.

Aus ganzem Herzen DANKE für diesen wundervollen Abend!!!

Grandios auch das Finale, von dem nicht zu viel verraten sei... Danke Amerlingchor! :) DANKE Theater Drachengasse, danke liebes Inszenierungs-Team!!!

Und danke, liebe Veronika Krenn, dass Du mich gefragt hast, ob ich mit Dir in dieses Stück gehe! :)

<3 <3 <3

Herzlich, Lilith Lucia Heike Metz 
 
 
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