Theater Drachengasse  Bar&Co
NEWS

 
Gründung PAKT Wien
erstellt am Dienstag, 17.12.2019

Gründung PAKT Wien
Das Theater Drachengasse ist Teil von PAKT WIEN: einer Vereinigung öffentlich geförderter, gemeinnütziger, zeitgenössischer Wiener Bühnen, die sich heute, am 7. Oktober 2019, in einer Pressefonferenz mit ihren Forderungen an Politik und Administration der Stadt Wien und des Bundes vorgestellt hat.
Hier Informationen zu den Mitgliederbühnen und unsere Forderungen: www.paktwien.at
Und hier der Beitrag von W24 - das Stadtfernsehen über unsere Pressekonferenz: www.w24.at
Und hier der Beitrag von schauTV ab min 17:19: www.schautv.at
 
Drachengasse erstmalig auf der unileben Messe
erstellt am Dienstag, 08.10.2019

Drachengasse erstmalig auf der unileben Messe
Am 1. und 2. Oktober 2019 waren wir zusammen mit brut Wien, Dschungel Wien, Kosmos Theater und Tanzquartier Wien auf der unileben Messe präsent. Unsere Tombola, in der es Drachengasse-Beutel und Tickets zu gewinnen gab, war ein voller Erfolg. Wir haben viele nette Gespräche geführt und die Erstsemester mit Infos zu unseren Angeboten für Student*innen versorgt. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in den Vorstellungen!
unileben
 
Spielzeiteröffnung am 23. September
erstellt am Dienstag, 08.10.2019

Spielzeiteröffnung am 23. September
Foto: Andreas Friess
Mit einer rappelvollen Spielplanpräsentation und der ausverkauften Premiere von „RED“ sind wir am 23. September erfolgreich in die neue Saison gestartet.

Hier der Artikel der APA über unser Jahresprogramm: wienerzeitung.at
 
DIE ERKLÄRUNG DER VIELEN IN DER REPUBLIK ÖSTERREICH
erstellt am Montag, 01.07.2019

DIE ERKLÄRUNG DER VIELEN IN DER REPUBLIK ÖSTERREICH
Das Theater Drachengasse hat die Erklärung der Vielen in der Republik Österreich unterzeichnet. Es geht um Alle. Kunst und Kultur bleiben auch in Österreich frei. Solidarität statt Privilegien. dievielen.at

#dievielen_at #dievielen # wirsindviele #glaenzenstattgrenzen #solidaritaetstattprivilegien #diekunstbleibtfrei
 
Jurypreis und Publikumspreis vergeben!
erstellt am Montag, 17.06.2019

Jurypreis und Publikumspreis vergeben!
Der Jurypreis des diesjährigen Wettbewerbs My home is my castle geht an Lebensmenschen von und mit Kira Lorenza Althaler, Markus Bernhard Börger, Dino Pešut, Shahrzad Rahmani, Isabella Sedlak.

Der Publikumspreis geht zu gleichen Teilen an INCH Bag unisex S50x35 – I‘m never coming home, Zweinsamkeit und Das Heimspiel der Begonien. Alle drei Projekte erhielten gleich viele Stimmen aus dem Publikum.

Es gibt also im diesjährigen Wettbewerb ausschließlich Gewinner*innen! Wir gratulieren sehr herzlich!


JURY-BEGRÜNDUNG Nachwuchswettbewerb 2019 Theater Drachengasse
Lebensmenschen


Ganz wie im echten Leben machen die beiden Figuren in Dino Pešuts Stück es kompliziert: Sie, die schwarze österreichische Frau will, statt einfach zur Samenbank zu gehen, ein Kind vom ihrem Freund, dem schwulen Kroaten. Und in dieser klischeehaften und durchaus witzigen Situation, verstricken sich beide schon mit den ersten Sätzen in Widersprüche und Identitätskrisen.
Die Komplexität aktueller identitätspolitischer Fragen, in Bezug auf Gender, Race und Herkunft der beiden Protagonist*innen, wird in mitunter verbissen geführten Debatten, dann auch wieder ganz lässig, auf den Tisch gepackt. Stets bleibt unklar, wo Spieler*in und Figur deckungsgleich und vermeintlich authentisch sind oder wo das Publikum doch nur in ein geschicktes Spiel mit den eigenen Zuschreibungen gelockt wird. Markus Bernhard Börger und Kira Lorenza Althaler changieren dabei stets überzeugend zwischen Performer- und Schauspieler*in. Das Mäandern der Figuren zwischen ihren aufgewühlten Identitäten, das Ringen mit Vorurteilen, Klischees und Political Correctness: all das sinnsuchende Hin und Her spiegelt sich im Ein- und Ausstieg aus den Rollen und der Spielhaltung und unterstreicht damit auch den Ort an dem dies alles verhandelt wird: das Theater.

Auch auf der Bühne werden gängige Repräsentationsmodelle zunehmend in Zweifel gezogen und auf strukturelle Diskriminierung im Alltag hingewiesen. So legt das von dem bemerkenswert diversen Projektteam präsentierte Stück den Fokus auch auf ureigene, noch längst nicht verheilte Wunden. Es thematisiert – ohne sich in Selbstreflexion zu erschöpfen – das Theater als Mind Opener einer weiß, heterosexuell und männlich geprägten Gesellschaft, in deren (Burg-)Mauer (um den Titel des Wettbewerbs aufzugreifen) zurecht mehr und mehr Risse kommen. So spannt die Skizze den Bogen vom Privaten (das wie wir wissen stets politisch ist) bis zur Öffentlichkeit der Bühne und wagt sich erfrischend-spielerisch und humorvoll auf das heikle Terrain gesellschaftspolitischer Realität.

Wir sind freudig gespannt, wie sich dieses Spiel in einer abendfüllenden Produktion weiter zuspitzen lässt und vergeben den Jurypreis daher an den Beitrag Lebensmenschen.

Aufgrund der nach langer Diskussion knappen Entscheidung, ist es uns jedoch auch ein Anliegen an dieser Stelle eine lobende Jury-Erwähnung an das Projekt Zweinsamkeit von Maximilian Friedel und Marzella Ruegge auszusprechen.

Cornelia Anhaus, Kolja Burgschuld, Anne Wiederhold

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